Startseite » Blog » Touchpoint-Analyse: Was ist das und wie geht das?
Unternehmen und Kund:innen begegnen sich an zahlreichen Berührungspunkten – sogenannten Touchpoints. Diese Schnittstellen ermöglichen Interaktionen über verschiedenste Kanäle: persönliche Gespräche, Webseiten, Apps, Veranstaltungen und mehr. Jeder Kontaktmoment prägt dabei die Wahrnehmung Ihres Unternehmens.
Eine Touchpoint-Analyse dient dazu, diese Interaktionen entlang der Customer Journey (Kundenreise) zu identifizieren, zu bewerten und zu priorisieren. Sie gibt Ihnen die Grundlage, gezielt auf die Bedürfnisse Ihrer Kund:innen einzugehen und Kontaktpunkte strategisch zu optimieren. In diesem Artikel erfahren Sie alles über Touchpoints, das Sie wissen müssen.
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Ein Touchpoint beschreibt die Kontaktpunkte von Kund:innen mit einer Marke oder einem Unternehmen während der drei Hauptphasen des Kundenlebenszyklus: Aufmerksamkeit (Awareness), Evaluierung und Nach-dem-Kauf (Post Purchase).
Diese Berührungspunkte beeinflussen maßgeblich, wie Produkte und Dienstleistungen wahrgenommen werden. Sie umfassen digitale Interaktionen, persönliche Kontakte sowie Maßnahmen des Kundenbeziehungsmanagements. Über verschiedene Kanäle und zu unterschiedlichen Zeitpunkten schaffen Touchpoints Erlebnisse, die Kund:innen in ihrer Wahrnehmung und Meinung über das Unternehmen prägen – positiv oder negativ.
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Touchpoints spielen eine zentrale Rolle im Kaufentscheidungsprozess, angefangen bei der Problem-Identifizierung über die Informationssuche und die Bewertung von Alternativen bis hin zum Kauf und der Nachbetreuung.
Eine gründliche Touchpoint-Analyse ermöglicht es Unternehmen, die gesamte Kundenreise zu verstehen und gezielt zu verbessern. Durch die Analyse lassen sich wichtige Kontaktpunkte identifizieren und deren Einfluss auf die Kundenzufriedenheit und den Unternehmenserfolg messen. Das sind die größten Vorteile:
Eine Touchpoint-Analyse teilt die verschiedenen Kontaktpunkte systematisch in Kategorien ein. Sie klassifizieren die Touchpoints nach „bezahlt“ (Paid), wie Push-Medien oder Werbebotschaften, „eigen“ (Owned), wie Beratungsgespräche, Webseiten oder Broschüren, und „verdient“ (Earned), wie Testergebnisse oder Empfehlungen.
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Jede Kundin und jeder Kunde nutzt heute Omnichannel-Kundenservices und wählt selbst, über welche Geräte oder Kanäle sie mit Ihrem Unternehmen kommunizieren möchte. Social Media spielt dabei eine immer wichtigere Rolle. Kombinieren Sie die Touchpoint-Analyse mit einer Customer-Journey-Analyse, um ein umfassendes Bild über die Interaktionen Ihrer Kund:innen zu erhalten.
Mit der Customer-Journey-Analyse untersuchen Sie alle Schritte Ihrer Kundschaft während des Kaufprozesses: vor dem Kauf (Pre Purchase), während des Kaufs (Purchase) und nach dem Kauf (Post Purchase).
Vor dem Kauf interagieren potenzielle Kund:innen auf unterschiedlichen Wegen mit Ihrer Marke. Sie nutzen
um ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen. Durch eine detaillierte Analyse erkennen Sie, welche dieser Kontaktpunkte wirklich Einfluss auf die Entscheidung Ihrer Kund:innen haben. Unterstützen Sie potenzielle Kund:innen mit klaren Informationen und einfachen Zugängen, um Ihre Marke als erste Wahl zu positionieren.
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Während des Kaufs führen Sie Ihre Kund:innen sicher von der Überlegung zur tatsächlichen Kaufentscheidung. Ein
stärken das Vertrauen in Ihre Marke. Sie zeigen Ihren Kund:innen, dass Ihre Produkte die beste Wahl sind, und schaffen ein Erlebnis, das die Kaufentscheidung positiv bestätigt. Diese Phase ist entscheidend, um langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen.
Nach dem Kauf stärken Sie die Beziehung zu Ihren Kund:innen durch gezielte Maßnahmen. Programme wie
sichern die Bindung und fördern Wiederkäufe.
Post-Purchase-Touchpoints ermöglichen Ihnen, Ihre Marke positiv zu positionieren und nachhaltiges Wachstum zu fördern. Nutzen Sie diese Phase, um Kund:innen zu Markenbotschafter:innen zu machen.
Eine effektive Touchpoint-Analyse entfaltet ihren vollen Nutzen erst, wenn sie Teil Ihrer Gesamtstrategie wird. Dabei sollten Sie regelmäßig überprüfen, wie sich die Bedürfnisse Ihrer Kund:innen verändern und ob Ihre Touchpoints noch auf dem neuesten Stand sind. Weitere Tipps:
Touchpoints bilden die Grundlage, um die Customer Journey Ihrer Kund:innen zu verstehen. Sie sind die Interaktionspunkte, an denen Kund:innen ihre ersten Eindrücke gewinnen und auf deren Basis sie Entscheidungen treffen. Studien zeigen, dass es mehrere Interaktionen braucht, bevor ein Kauf erfolgt.
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Deshalb sollten Sie Ihre Touchpoints genau kennen und sicherstellen, dass jede Interaktion eine positive Kundenerfahrung unterstützt. Eine Customer Journey Map hilft dabei, diesen Prozess zu visualisieren. Sie zeigt in Form einer Infografik, welche Phasen Ihre Kund:innen durchlaufen und wie sie die Reise zu Ihrer Marke erleben.
Da jede Kundenreise einzigartig ist, unterscheidet sich auch jede Customer Journey Map. Die Map berücksichtigt nicht nur die verschiedenen Phasen, sondern auch den Kontext und die Persona, die die Reise unternimmt.
Auch das Identifizieren von überflüssigen bzw. unnötigen Touchpoints gehört zur Customer-Touchpoint-Analyse der Customer Journey. Der Prozess sollte optimiert und die einzelnen Berührungspunkte aufeinander abgestimmt werden und nicht unnötig kompliziert sein. Ist der Übergang zwischen verschiedenen Touchpoints, speziell über verschiedene Kommunikationskanäle, reibungslos?
Eine Touchpoint-Analyse geht über die bloße Identifikation von Berührungspunkten hinaus. Sie bewertet auch, welche Touchpoints den Erwartungen der Kund:innen nicht gerecht werden. Wenn Interaktionen nicht überzeugen, entstehen Schmerzpunkte, die das Kundenerlebnis negativ beeinflussen.
Um diese Schmerzpunkte zu analysieren, versetzen Sie sich in die Perspektive Ihrer Kund:innen:
Die Analyse dieser Punkte hilft Ihnen, nicht nur Defizite zu erkennen, sondern auch strategische Lösungen zu entwickeln, um Enttäuschungen zu vermeiden.
Wenn die Eigenheiten der Buyer Persona und der Customer Journey identifiziert und eingegrenzt sind, geht es zur Anpassung. Das Touchpoint-Management hilft Ihnen dann, die jeweiligen Touchpoints zu optimieren.
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Ein wichtiger Bestandteil der Touchpoint-Analyse ist das Aufdecken überflüssiger oder nicht abgestimmter Kontaktpunkte. Wenn der Übergang zwischen verschiedenen Touchpoints, etwa über unterschiedliche Kanäle, nicht reibungslos verläuft, leidet die Customer Experience.
Konzentrieren Sie sich darauf, den Prozess zu vereinfachen:
Auch Kaufentscheidungen der Kund:innen können erleichtert sowie Kundenloyalität erhöht werden, speziell durch verbesserte Kundenbeziehungen.
Jeder Touchpoint hat einen Effekt aufs ganze Kundenerlebnis. Kundenerlebnis-Touchpoints können beispielsweise umfassen:
Eine erfolgreiche Analyse identifiziert nicht nur Schwächen, sondern auch Stärken in der Customer Journey:
Ein Beispiel: Ein:e Kund:in zahlt jahrelang Beiträge bei einer Versicherung und erwartet im Ernstfall eine reibungslose Unterstützung. Scheitert das Unternehmen an diesem entscheidenden Punkt, entsteht ein massiver Vertrauensverlust. Im Gegensatz dazu hinterlassen exzellente Leistungen oder unerwartete Vorteile einen bleibenden positiven Eindruck.
Jeder Touchpoint – ob digital oder traditionell – trägt zum Gesamterlebnis Ihrer Kund:innen bei und verbessert es. Eine gezielte Optimierung schafft Vertrauen, erleichtert Kaufentscheidungen und stärkt die Kundenbindung. Typische Touchpoints umfassen:
Mit Flixcheck setzen Sie direkt an diesen Punkten an. Die Plattform bietet Ihnen digitale Lösungen, um nahtlos in die Customer Journey zu integrieren.
Sie ermöglichen personalisierte und direkte Interaktionen mit Ihren Kund:innen über E-Mails oder Nachrichten. Nutzen Sie diese Tools, um Ihre Touchpoints nachhaltig zu stärken und Ihre Kundenreise zu einem positiven Erlebnis zu machen.
Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre Touchpoints so zu gestalten, dass sie den hohen Erwartungen der Kund:innen gerecht werden. Fehlende Abstimmung zwischen verschiedenen Berührungspunkten, unrealistische Kundenerwartungen oder unnötig komplexe Prozesse führen oft zu Frustration und einem negativen Kundenerlebnis. Diese Schmerzpunkte können nicht nur die Kaufentscheidung beeinflussen, sondern auch die langfristige Kundenbindung gefährden.
Eine detaillierte Touchpoint-Analyse bietet die Lösung: Durch die Identifikation und Optimierung relevanter Kontaktpunkte können Unternehmen gezielt auf die Bedürfnisse ihrer Kund:innen eingehen. Die Harmonisierung von Touchpoints schafft ein konsistentes Erlebnis, das Vertrauen stärkt und die Kaufentscheidung erleichtert. Gleichzeitig helfen positive Höhepunkte und der Abbau von Frustrationsmomenten, die Kundenbindung nachhaltig zu fördern.
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